,,Free to Fall“ oder : Wie ich die Entdeckung meines Lebens machte

Wie ein vorbildlicher Blogger, der ich, denke ich, sein will, habe ich gelesen, dass es wichtig ist seinen Blog, um sich herum zu ,,bauen“. Viele denken ja man müsse sich eine Nische suchen, aber es macht den Blog doch so einzigartig, wenn er auf uns als Individuum basiert. Wir sollten uns nicht nach der Gesellschaft verbiegen, sondern uns frei in unserer Individualität entwickeln können.

Darum, oder auch ansatzweise, geht es im Buch engl. ,,Free to Fall“ dt. ,,Eden Academy“ von Lauren Miller. Vielleicht merkt man schon an den Titeln, dass das Englische viel schöner klingt als das Deutsche. Nun, ich habe es auf englisch gelesen und war fasziniert.

Die Hauptfigur ist das Mädchen Rory Vaughn. Sie hat sich an der renommierten Theden Academy beworben und ist, wer hätte es gedacht, angenommen worden. Nach lauter Tests zu Intelligenz, Kreativität und Stabilität öffnen sich alle Türen der Welt, denn wer in Theden seinen Abschluss gemeistert hat, braucht sich keine Gedanken übers Leben mehr zu machen. Gedanken und Denken an sich spielt in dieser Geschichte eine äußerst wichtige Rolle. Wir sind nämlich im  Jahr 2034, wenn ich mich nicht irre, jedfalls in dem Dreh. Eine App namens Lux wird von der ganzen Welt genutzt, denn sie dient dazu, Entscheidungen zu treffen. ,,Lux, soll ich lieber Pizza bestellen, oder doch einen Burger?“  ,,Lux, steht mir dieses Kleid besser als das Rote?“ 

Lux weiß die Antwort. Laut der Entwicklerfirma, die mit Apple vergleichbar ist, bietet Lux eine Chance auf ein besseres Leben, denn das ist dadurch viel einfacher und man verschwendet weniger Zeit in sinnloses Nachdenken.

Doch das ist ja nicht die ganze Handlung. Rory lebt mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Als sie sich jedoch nach Theden aufmacht, fängt sie an Dinge zu hinterfragen und ergründet die wahre Geschichte ihrer Mutter und der Vergangenheit. Zuerst stutzt man, fragt sich, wie das kommt und wieso dies und jenes so ist und am Ende macht plötzlich alles Sinn.

Von geheimen Gesellschaften, verzwickten Missverständnissen und tödlichen Verwicklungen, sei es jetzt bloß einmal so hingestellt.

Mit Humor und viel viel Geheimnistuerei erzählt Lauren Miller eine unvergessliche Geschichte. 

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und würde es auch auf Englisch empfehlen, hoffe Deine Interesse ist geweckt, wenn Du gelesen hast, würde ich mich riesig über deine Meinung freuen. Genieß die Sommerwelle.

 

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