Lyrik gegen Alltagsblues – Auf dem Lande

Blues auf dem Lande

Nach vergorenen Äpfeln roch der Abend

Das Licht, Farbe des Himmels langsam
Dunkler doch war es stets ein sanftes Blau
Bis ich nach meinen Schuhen tastete, das Sofa draußen
Schon ganz kühl, die Luft noch immer benommen vom Duft
schloss die Augen und fühlte die Sanftheit auf den Lidern
Unsere Stimmen wurden gedämpfter, an der Luft lag es nicht
Einfach da sein, die Zeit abwarten, Kirchenschläge zählen
Spät war es schon geworden

Am Morgen sammelte ich Äpfel was von den schimmelnden noch übrig blieb,
nass vom Tau
Wie meine Finger beim Inspizieren jeder Frucht
Der Duft noch stärker als am Abend
Jetzt verstand ich Friedrich
Betört vom Duft